Kunst- und kreativtherapeutische Begleitung mit Inspirationskarten

  • Fühlst du dich mit deinen Gedanken überfordert und wünscht dir mehr Struktur und Ordnung?
  • Wünscht du dir mehr Wertschätzung?
  • Dein Lebensweg hat dich an eine Kreuzung geführt und jetzt bist du dir unsicher, weißt nicht welche Richtung du einschlagen sollst?
  • Du erlebst oder gerätst immer wieder in die gleichen Situationen und fragst dich warum?


Im Malcafé biete ich dir die Möglichkeit, dich auf kreative Weise mit wichtigen (Lebens-)Themen auseinanderzusetzen.


Oft ist der erste Gedanke: " Ich kann nicht malen. Ich weiß gar nicht, was ich malen soll."
Musst du auch nicht. Ganz im Gegenteil. Beim kunsttherapeutischen Malen lassen wir unser Unterbewusstsein sprechen und nutzen unsere Hände als Ausdruckshilfe. Es geht darum, mit Spaß und Leichtigkeit ins Tun zu kommen, Sich selbst mal nicht so ernst zu nehmen und die Perfektion in den Schrank zu stellen. Beim kunsttherapeutischen Malen geht es darum, seine Gefühle auszudrücken (Druck rauslassen). Die eigenen Gefühle wahr und ernst zu nehmen. Das Unbewusste kennt den Weg, man muss ihm nur die Möglichkeit geben uns diesen Weg zu zeigen.
 

Um dir den Einstieg zu erleichtern, ziehst du am Anfang eine Inspirationskarte und lässt sie auf dich wirken,
Anschließend wählst du für dich das passende Material, welches du für diesen Moment brauchst.
Dann fängst du einfach an zu malen.
Das Thema, welches du gezogen hast, ist der erste Hinweis deines Unterbewusstsein. Jetzt möchte es mit dir in einen Dialog treten. Hierfür benutzen wir unsere Hände. Sie vermitteln zwischen dem Unbewussten und deinen Gefühlen. Sie bringen aufs Papier was gesehen und gefühlt werden möchte.

Ein Beispiel aus meinem Leben:

Zu meiner Ausbildung zur Kunst- und Kreativtherapeutin bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kinde.
Berufsbedingt saß ich in einem Hotelzimmer nahe der Ostsee und  wollte nur mal wieder ein bisschen malen. Ich meldete mich spontan, ohne groß darüber nachzudenken bei einem "Malkurs" an. Scheinbar hatte ich auch nicht wirklich die Beschreibung gelesen. Die erste "Malstunde" war für mich etwas befremdlich und ich überlegte wo ich denn hingeraten sei. Zwei Jahre später dachte ich, das war das Beste, was mir passieren konnte.
Während der Ausbildung beschäftigten wir uns intensiv mit unseren eigenen Lebensthemen, Es war ein auf und ab der Gefühle, der Erkenntnisse, des Loslassens, Grenzen waren zu überwinden, Neues auszuprobieren und sich selbst mit seiner Nicht-Perfektion (ich kann nicht malen) zu akzeptieren.

Zum Abschluss sollten wir das letzte Jahr Revue passieren lassen und malen was sich für uns verändert hat. Ich saß lange daheim und dachte darüber nach. Ich malte jeden Tag und es fühlte sich nicht stimmig an. Ich wurde wütend auf mich selbst, da ich schon wieder "nichts" wusste. Ich steckte wieder in einer Situation mit der ich nichts anfangen konnte. Resümee meiner Gedanken: " Mein Leben ist ein Jahrmarkt, und ich stecke auf der scheiß Achterbahn fest."  

Und da fiel der Groschen. Und ich malte mein Leben und ich malte meinen Jahrmarkt. 
Voller Vorfreude ging ich zu meinem Abschluss. Ich konnte es gar nicht erwarten, welche Erkenntnis mich mit voller Wucht getroffen hatte. 

Mein Leben ist ein Jahrmarkt. Ein Jahrmarkt voller Menschen. Ich liebe Menschen mit all ihren Facetten. Ein Jahrmarkt voller Karusselle. Wir entscheiden in welches Karussell wir einsteigen. Mögen wir es rasant und wählen die schnellen Fahrgeschäfte oder eher etwas ruhiger und steigen ein ins Kettenkarusell. Wir können Pause machen und Eiscreme haben. Wir können  Lose ziehen und uns überraschen lassen. Es gibt so viel zu sehen, zu bestaunen und auszuprobieren. Aber am Schönsten ist es doch ins Riesenrad zu steigen und die Welt (unsere eigene kleine Welt) aus so vielen Perspektiven zu sehen.

 Der Titel meines Bildes änderte sich in "Mein Leben ist ein Jahrmarkt und ich fahr Achterbahn.

Für mich war es der Zeitpunkt, an dem ich mir eingestand, ich möchte selbständig sein. Ich möchte nicht mehr in diesem Hamsterrad gefangen sein. Ich möchte meine Ideen verwirklichen, Ich möchte mit Menschen arbeiten und leben. Ich möchte ihre Geschichten hören. Und ich möchte diesen "Malspaß" und die Leichtigkeit der Veränderung mit ihnen teilen.
So entstand die Idee von Geschichten, Kunst und Kaffee. Es entstand das Malcafé TerraPhi.
Und jetzt zwei Jahre später, arbeite ich in meinem Malcafé und treffe so viele tolle neue Menschen. Es ist eine schöne Zeit mit viel Lachen und Gemeinsamkeit. Es entstehen tolle Bilder, Aha - Momente und Erkenntnisse. Es entwickelt sich eine Gemeinschaft ganz nach dem Motto: Das Schönste an Du und Ich, ist das Wir. 


Was kann therapeutisches Malen und Schreiben?

Durch das therapeutische Malen und Schreiben können sich Blockaden lösen. Neue Sichtweisen kommen ans Licht. Aha - Momente bringen neue Erkenntnisse. Mutig sein und Neues auszuprobieren hilft eigene Grenzen zu überwinden.
Durch das Arbeiten mit therapeutischen Malen und Schreiben entwickelst du ein neues Selbstbewusstsein, du gewinnst mehr Lebensfreude. Du behältst den Fokus auf den DIR wichtigen Dingen und bekommst dadurch mehr Lebensqualität. Du bekommst ein Bewusstsein für all die schönen Dinge in deinem Leben und wirst erfolgreicher.

Wie ist der Ablauf?
Du hast ein konkretes Thema oder Anliegen?
Dann komm zu mir ins Malccafé.
Bei einer Tasse Kaffee kannst du mich, meine Art zu arbeiten und mein Café kennenlernen.
Wenn du dich wohlfühlst und sich alles für dich stimmig anfühlt, dann vereinbaren wir einen Maltermin.

Und die Kosten?
Die therapeutische Mal- und Schreibbegleitung kostet 60,00€ pro Stunde. Jede weitere halbe Stunde 25,00€.


Hinweis:
Die therapeutische Mal- und Schreibbegleitung ersetzt keine Psychotherapie. Kann aber eine Psychotherapie begleitend unterstützen.